Talks

Wir laden ein zu einer Woche voller Newcomer*innen aus Köln und NRW und zur NRW Music Conference am 20.10. im Stadtgarten Köln. Im Rahmen der Conference gibt’s NRW-spezifische Talks rund um Musik, Kultur und Politik. Meldet euch jetzt HIER kostenfrei für die Teilnahme an der NRW Music Conference an.


Speaker*innen

Abhilash Arackal

create music NRW

Andrea Goetzke

Music Pool Berlin

Anja Kolacek

Raum 13

Antonia Folguera

Advanced Music | Sónar + D

Benjamin Thele

Kulturamt der Stadt Köln

Dorette Gonschorek

PopBoard

Frank Kühl

Regionalrat VUT West

Ina Plodroch

Deutschlandfunk & WDR

Javier Ruiz Hidalgo

Universitat Politècnica

We Are Europe

Juliane Höttges

KölnMusik

Linn Meißner

popNRW, musicNRWwomen*

popNRW

Portrait XO

Hybrid Music Artist

Prof. Robert von Zahn

Landesmusikrat

Tilmann Köllner

WDR 1 Live

Ulrike Daniels

KI NRW

Nina Heinrichs

WDR 3 Jazz & World

Dr. Hildegard Kaluza

Ministerium für

Kultur und Wissenschaft

Neus López

Initiative Musik

Norbert Oberhaus

PopBoard, cologne on pop GmbH

Jovanka v. Wilsdorf

DIANA AI Song contest

Mankell Brinkmann

KLUBKOMM

Heiko Rühl

KLUBKOMM

Elke Kuhlen

cologne on pop GmbH

Sina-Mareike Schulte

Musikland Niedersachsen

Ella Rohwer

PRO MUSIK

Johanna Breuckmann

CREATIVE.NRW, musicNRWwomen*

Andrea Rothaug

RockCity Hamburg

Stefanie Schrank

Locas in Love

PANEL 1 »Together we’re heavy« - Das Eröffnungs-Panel des PopBoard NRW

Präsentiert vom PopBoard NRW
11:00 – 12:00

Moderation: Tilmann Köllner (WDR 1 Live)
Speaker*innen:
Dr. Hildegard Kaluza (Abteilungsleitung Kultur des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen)
Neus López (Leiterin der Export und Plattformprojekte bei der Initiative Musik)
Norbert Oberhaus (Geschäftsführer des PopBoard und der cologne on pop GmbH)
Felix Wursthorn (Love Machine, New Fall Festival, Unique Records, Ritus Underground Shows)

Das PopBoard NRW war lange eine Vision, die ausgerechnet durch den Zusammenhalt der Szene in Pandemie-Zeiten Wirklichkeit wurde. Eine Vertretung der Popmusik für ganz Nordrhein-Westfalen, vom Proberaum bis zum Presswerk. Ein Netzwerk, das bottom-up und nicht top-down erschaffen wurde. Eine Einrichtung, der größtmögliche Integration, Diversität und Offenheit wichtig sind – für einzelne Musiker:innen wie musikwirtschaftliche Unternehmen, vom urbanen Bereich bis in die Tiefe des ländlichen Raumes, von der Breite bis in die Spitze der Popmusik und von hier auch noch tief in andere Teile der Popkultur hinein. Alle, die hier zusammen vereint sind, bringen schon ein gewichtiges Wort auf die Waage und allein das hat auf dem Weg bis zu dieser „Geburtstagsparty“ auch den letzten Individualisten überzeugt.

PANEL 2 — Does Music Really Move Europe?

Presented by WE ARE EUROPE
12:30 – 13:30
(english)

Während das politische Europa in der Corona-Krise als System und Gemeinschaft versagt, stellt sich mehr denn je die Frage, ob Musik als Träger europäischer Werte funktionieren kann und ob Künstler:innen der großen Aufgabe noch gerecht werden können, ihre Ideale grenzüberschreitend zu leben und zu verbreiten.
Wo stehen wir mit unseren Initiativen und Bündnissen im (pop)kulturellen Kontext? Was ist trotz oder gerade wegen der Krise der letzten 18 Monate wichtig geblieben und könnte uns in eine bessere Zukunft führen?
Wir haben unterschiedliche Vertreter:innen, Akteuer:innen und Beobachter:innen eingeladen, uns ein Update zu geben: wo stehen wir bei Themen wie Geschlechtergleichheit, Klimawandel und sozialer Gerechtigkeit? Was kann Popkultur mit seinen Netzwerken hier aktuell tun und erreichen, ohne auf nationalstaatliche Lösungsansätze zurückzufallen?

PANEL 3 — The Future of AI and Music: Utopia or Dystopia?

Presented by - DIANA
14:30 – 15:30
(english)

Moderation: Andrea Goetzke (Music Pool Berlin)
Speaker*innen:
Jovanka v. Wilsdorf (DIANA AI Song contest)
Antonia Folguera Bañeres (Advanced Music | Sónar + D)
Javier Ruiz Hidalgo (Universitat Politècnica de Catalunya)
Ulrike Daniels (KI NRW)
Portrait XO (Hybrid Music Artist | Creative Director)

Im Rahmen der NRW Music Conference wird das Panel "The Future of AI and Music: Utopia or Dystopia?" die Schnittstelle von AI und Musikproduktion aus verschiedenen Blickwinkeln und Perspektiven beleuchtet. Wie ist der aktuelle Status Quo von künstlicher Intelligenz in der Musik? Wo liegen die Chancen, welche Risiken gehen wir ein, welche Gefahren lauern, welche Vorurteile gibt es noch? Und was wird die Zukunft bringen?

Dieses Panel wird präsentiert vom D I A N A AI Song Contest. D I A N A ist der erste AI-Songwriting-Wettbewerb mit einem integrierten writing camp, in dem Songs live und vor Ort entstehen. Die große Mission von D I A N A ist es, den kreativen Dialog zwischen Musikern und AI-Software aktiv zu befördern und inspirierende Kollaborationen und einzigartige Musik jenseits von Genre-Bubbles entstehen zu lassen.

Am 22.10. arbeiten einen Tag lang Musiker:innen und AI zusammen, um Songs zu schreiben und diese zu produzieren. Im Rahmen der feierlichen D I A N A Ceremony am 23.10. in der St. Michaelkirche wird der beste Song ermittelt und das Siegerteam mit der D I A N A Trophy geehrt. Das Projekt findet in diesem Jahr im Rahmen der Cologne Music Week statt; die feierliche Award Zeremonie ist für alle Gäste des Festivals zugänglich.

PANEL 4 — Zwischenräume – Zur Situation der Livemusik- und Kulturspielstätten

präsentiert von KLUBKOMM - Verband Kölner Clubs und Veranstalter e.V.
16:00 – 17:00

Moderation: Ina Plodroch (Deutschlandfunk & WDR)
Speaker*innen:
Anja Kolacek (Raum 13)
Mankel Brinkmann (KLUBKOMM)
Juliane Hoettges (KölnMusik)
Heiko Rühl (KLUBKOMM)
Benjamin Thele (Kulturamt der Stadt Köln)

Ausgehend von zwei aktuellen Studien, die die Situation der Clubs und Livemusikstätten in Deutschland, aber auch das Ökosystem Musik in seiner Gesamtheit in den Blick genommen haben, wirft das Panel „Zwischenräume – Zur Situation der Livemusik- und Kulturspielstätten“ einen post-pandemischen Blick auf den Stellenwert von Kunst und Kultur und hinein in die Räume, in denen Kultur entsteht, in denen sie leben und sich entwickeln kann. Im Angesicht komplexer urbaner und gesellschaftlicher Transformationen diskutieren Vertreter*innen ganz unterschiedlicher Orte und Positionen darüber, wo der Kultur noch Räume geblieben sind, wie wir sie schützen, neu erschaffen und bewahren können. Wo spielt die Musik in der Stadt der Zukunft und welche Rolle spielt die Politik dabei?

WORKSHOP 1 — »Push it real good!« - Pop-Förderung in NRW: An alle gedacht?

12:30 – 13:45

Abhilash Arackal (create music NRW)
Elke Kuhlen (cologne on pop GmbH)
Linn Meissner (popNRW, musicNRWwomen*)
Prof. Robert von Zahn (Landesmusikrat )

Es hat ganz schön lange gedauert, bis Pop als förderwürdige Kulturform angesehen wurde. Popmusik war angesehen wie ein Wildtier, das irgendwo im Wald lebt und sich schon allein um sich kümmert. Seit Jahrzehnten trägt die Popmusik zu unserer kulturellen Identität bei. Und irgendwann haben wir die Erfahrung gemacht, dass sie das nicht immerzu und selbstverständlich tut, wenn wir ihren Wald abholzen und betonieren. Das Wildtier sucht sich irgendwann andere Wälder oder verhungert. Pop-Förderung ist dahingehend so etwas wie Wiederaufforstung und das Aufstellen von Futterkrippen und Lecksteinen. Bislang wurde da schon viel bewegt, aber wissen die Wildtiere wo all die Lecksteine stehen? Und sind es überhaupt genug? Wurde artgerecht gedacht? Mit dem PopBoard kommt jetzt der Förster in den Wald…

WORKSHOP 2 — »Itsy Bitsy Spider« - Pop-Vernetzung in NRW: Wie engmaschig funktionieren wir?

14:30 – 15:45

Sina-Mareike Schulte (Musikland Niedersachsen)
Andrea Rothaug (RockCity Hamburg)
Johanna Breuckmann (CREATIVE.NRW, musicNRWwomen* e.V.)
Dorette Gonschorek (popBoard NRW)

Im Entstehungsprozess des PopBoard NRW wurde versucht, möglichst alle Interessensvertretungen in der Popmusik zu vereinen, die landesweit operieren. Dachverbände wie der Landesmusikrat oder die Landesarbeitsgemeinschaften Musik und Soziokultur bieten bereits große, funktionierende Netzwerke, die sich weit über NRW spannen. Aber natürlich ist allen klar, dass es auch immer wieder Löcher im Netz gibt. Wir laden alle ein, die in der Popmusik NRWs aktiv sind, mit uns die Engmaschigkeit des Netzes zu überprüfen und zusammen zu flicken, wo Teile der Szene durchs Netz fallen können. Oberstes Ziel ist schließlich, dass sich alle verbunden fühlen.

WORKSHOP 3 — »Working in the coal mine« - Selbständige Arbeit im Pop: Welche seit langem existierenden Probleme sind in der Pandemie sichtbar geworden?

16:15 – 17:30

Ella Rohwer (PRO MUSIK - Verband freier Musikschaffender)
Frank Kühl (Förderverein Musikwirtschaft NRW)
Stefanie Schrank (Locas in Love)

Von denen, die sich aufgemacht haben, in der Popmusik nicht nur Berufung, sondern auch Beruf zu finden, sind am Ende sehr viele Solo-Selbstständige. Ein Modell, das mit Sicherheit viele Vorteile bietet, allerdings besser nie auf eine Pandemie wie die der letzten anderthalb Jahre treffen sollte. Denn plötzlich standen die Solo-Selbstständigen buchstäblich alleine da und erhielten wenig bis gar kein Verständnis für ihre Situation. Sie waren über Nacht nicht arbeits-, dafür aber erwerbslos geworden. Auch hier will das PopBoard aktiv werden und für die Gesamtheit der selbstständig Arbeitenden im Pop in NRW sprechen. Genau dafür wäre es wichtig zu wissen, welche Lehren wir aus der Pandemie-Zeit mitnehmen und ob es am Ende dieselben Lehren sind, die wir ziehen?