Conference

Mit der Kulturentwicklungsplanung hat sich die Stadt Köln im vergangenen Jahr als Musikstadt bekannt und einige Projekte und Initiativen zur Stärkung des Musikökosystems auf den Weg gebracht. Dann kam Corona – und verurteilte das musikkulturelle Leben zu einer Zwangspause,
aus der es in den letzten Wochen nur langsam und wirtschaftlich kaum tragfähig erwachte. Insbesondere die Livemusikbranche und alle mit ihr zusammenhängenden Akteur_innen – von Musiker_innen über Techniker_innen bis zum Servicepersonal – wurden hart getroffen. Mit den jüngsten Beschränkungen hat sich die Lage noch einmal verschärft. Clubs und Spielstätten wurden in ihren Öffnungsplänen erneut zurückgeworfen. Deshalb steht natürlich auch die 3. COLOGNE MUSIC CONFERENCE unter Corona-Vorzeichen und beschäftigt sich mit den aktuellen Fragestellungen, die sich aus der Pandemie ergeben. Wir freuen uns besonders, dass Oberbürgermeisterin Henriette Reker mit uns diskutieren wird, wie in der aktuellen Situation in Köln überhaupt noch Kultur stattfinden kann.

Aber wir wollen auch weiter nach vorne schauen. Vertreter_innen aus den Bereichen Musik, Kultur, Verwaltung und Politik sind eingeladen, mit uns zu diskutieren, wie der Popmusikstandort Köln vielleicht sogar gestärkt aus der Corona-Krise hervorgehen kann. Welche Weichen müssen jetzt gestellt werden? Wer kann wo aktiv werden? Welche Hilfen werden von Politik und Verwaltung erwartet? Was können die Akteur_innen aus der Musikszene selbst tun? Weil viele Herausforderungen nicht alleine auf kommunaler Ebene gelöst werden können, beziehen wir dabei auch die Perspektive des Landes NRW und des Bundes mit ein.